Geschützt: Love is one thing, Obsession another.

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Geschützt: Betrunkene Zungen

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Movies of the Week 03

Wenn man sich den Abstand zwischen diesen Einträgen ansieht ist der Titel wirklich eher fragwürdig. Aber irgendwie mag ich ihn, also was solls. Let’s petrend only a week has passed.

Es begann diesmal mit einem Horrorfilm. Nach all den Jahren und den Zeiten, in denen nachts fünf Horrorfilme nacheinander gesehen habe, beeinflussen mich Horrorfilme nicht mehr und es ist wirklich enorm schwer geworden noch ein paar „gute“ zu finden, die ich noch nicht gesehen habe. „The Taking of Deborah Logan“ gefiel mir aber doch recht gut. Ich finde Kinder oder alte Menschen in Horrorfilmen immer noch am effizientesten. Wenn ich mir Horrorfilme ansehe, in denen eine Gruppe in meinem Alter einen Ausflug macht, tue ich es eigentlich nur mit Freunden, weil wir es unterhaltsam finden uns zu fragen wer zuerst stirbt. Meiner Meinung nach war dieser Film aber wirklich sehenswert, für Horrorfilm-Liebhaber. Die ältere Frau hat ihre Rolle gut gespielt, die Story war zum Ende hin jetzt nicht genial, aber trotzdem ganz in Ordnung und allgemein fand ich die Atmosphäre gut.

Danach folgte der mainstream-gruppenzwang-mustsee Film schlechthin. Interstellar. Bei manchen Filmen merkt man gar nicht, dass sie drei Stunden dauern, doch bei diesem kamen es einem vor wie fünf. Eine Freundin von mir ist schon nach einer Stunde eingeschlafen, weil ihr der Film zu langsam war. Ich muss sagen, es dauert schon etwas, bis er in die Gänge kommt, aber ich fand Matthew McConaughey so sympathisch und auch die anderen Charaktere gut. Wobei ich ja kein großer Anne Hathaway Fan bin. Ich fand den Film an sich und im Vergleich zu anderen Filmen heutzutage wirklich gut. Er war tiefgründig, man kann sich hineinfallen lassen. Doch ich fand ihn jetzt nicht weltbewegend, ich fand ihn nicht genial oder unglaublich „mindblowing“. Das Ende fand ich jetzt auch nicht so umwerfend. Aber an sich denke ich, dass der Film wirklich gut gemacht ist, dass er etwas langsam ist (aber ich mag langsame Filme ja) und, dass er berührt.

Darauf folgte ein Film, den ich schon lange mal ansehen wollte. Django Unchained. Gott, war dieser Film gut. Ich fand ihn unglaublich unterhaltsam, gut durchdacht, witzig und auch berührend. Trotzdem denke ich, dass das eher ein einmaliges Erlebnis war und ich ihn nicht so schnell nochmal ansehen würde (Daher kommt er nicht auf die Liste). Trotzdem richtig gut gemacht, ich liebe den Humor. Er ist absolut sehenswert.

Wenn wir schon bei Filmen sind, die ich schon jahrelang sehen wollte: Gran Torino. Auch wieder ein absolut sehenswerter Film. Ich hätte nicht gedacht, dass er mir so gut gefällt. Grumpy Clint Eastwood fand ich richtig gut. Ob er auf die Liste kommt weiß ich aber noch nicht genau, dazu müsste ich ihn nochmal sehen.

Danach habe ich mir einen Film angesehen, über den auch viel geredet wird. Boyhood. Der Film verfolgt das Leben eines Jungen und wurde auch über mehrere Jahre gedreht, was beeindruckend und einzigartig ist. Es ist definitiv ein langsamer Film, was ich aber nicht schlimm finde. Ich fand ihn gut und interessant, würde ihn wohl aber nicht nochmal ansehen. Besonders gut fand ich die schauspielerische Leistung seiner Mutter.

Ich habs irgendwie mit langsamen Filmen. Nightcrawler gehört definitiv dazu. Meine Freunde fanden ihn ganz furchtbar, aber ich finde er war unglaublich interessant. Jake Gyllenhaal hat mich absolut umgehauen. Ich hätte oft schwören können, dass er es nicht ist, weil er in diesem Film einfach so unglaublich anders ist. Es ist so als ob er seine gesamte Gestik und Mimik verändert hat, als ob er ein vollkommen neuer Mensch wäre. Wirklich spannend wurde er erst zum Ende, trotzdem fand ich ihn gut. Ich fand es schön in diese Welt einzutauchen und denke, dass man auch viel von dem Film lernen kann. Es liegt wohl daran, dass ich einfach auf solche Filme stehe. Schrulliger Charakter, Slice of Life, gute Kameraführung, melancholische Farben, Detailverliebtheit, Nacht, guter Soundtrack. Was kann man mehr wollen.

Nach Interstellar war ich ziemlich auf Matthew McConaughey fixiert und entschied mich Dallas Buyers Club zu sehen. Vorher hat mich dieser Film nie wirklich gereizt, aber ich wollte unbedingt noch einen Film mit ihm sehen. Er hat für die Rolle sehr viel abgenommen, was man auch sieht. Leider gefiel mir der Film nicht wirklich. Für mich kam irgendwie nicht viel rüber. Jared Leto war schon toll, aber das konnte es auch nicht raushauen. Ich weiß, dass er auf einer wahren Begebenheit beruht und ich finde das wirklich toll, aber für mich muss ein Film so eine gewisse Stimmung haben. Wenn Bilder, Musik und Emotionen aufeinander treffen. So wie in Drive mit Ryan Gosling. Gott, ich werde nie über diesen genialen Film (Drive) hinweg kommen.

Ryan Gosling. Endlich kam ich dazu seinen Film „The Place Beyond the Pines“ zu sehen und ich fand ihn wirklich ganz gut, also interessant. Ab dem Zeitpunkt, wo dann Bradley Cooper (auch ein toller Schauspieler) übernimmt hat es für mich aber einiges an Reiz verloren. Da gefiel mir der Anfang bedeutend besser. Ich fand Goslings Charakter wirklich gut und die Tatsache, dass er sich in fast jeden Bild eine Zigarette anzündet hat mein krankes Herz fast noch mehr begeistert.

Das waren meine Filme aus den letzten Wochen und ich muss sagen, dass es diesmal eigentlich eine richtig gute Zusammenstellung ist.

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