Movies of the Week 04

Dank meiner depressiven Phase habe ich in letzter Zeit eindeutig viel zu viele Filme gesehen und werde nicht mal alle in diesem Beitrag vorstellen können.

Übrigens gibt es ein kleines Update. Weil ich eine Arbeit schreiben musste und unbedingt prokrastinieren wollte gibt es nun zwei neue Kategorien.

Movies I watched : Alle Filmempfehlungen und MotWs, die ich je auf diesem Blog geschrieben habe.

Soundtrack of my life : Alle Lieder, die ich je auf diesen Blog gepostet habe.

So kann man auch seine Zeit verschwenden, immerhin ist es jetzt etwas „ordentlicher“. Etwas zumindest.

Mein Filmabenteuer begann mit „Cake“. Ein Film mit Jennifer Aniston. Ich mag ja Filme, in denen man weibliche Personen mit ihren psychischen Schäden sieht, also fand ich den Film eigentlich gut. Aniston hat meiner Meinung nach wirklich überzeugend gespielt, eine gute Leistung.

Danach ein Film mit Keira Knightley und Chloe Moretz: „Laggies“. Da kann man schon sehen, warum ich diesen Film ausgewählt habe, ich gehe einfach strikt nach Schauspielern, die mir gefallen. Der Film war ganz in Ordnung. Ich denke er ist ein netter Zeitvertreib. Keira hat wirklich süß gespielt, also sehr liebenswert und ich konnte ihr Verhalten nachvollziehen.

„Welcome to the Dollhouse“, 1995 erschien er und ich fand ihn wirklich gut. Da war die Schauspielerin von „Plötzlich Prinzessin“ dabei, Heather Matarazzo, ich finde sie hat so ein außergewöhnliches Gesicht. Der Film hat mir wirklich gut gefallen, ich denke er behandelt die Thematik des Mobbens in der Schule gut und diese Aggressivität, die sich im Opfer aufbaut. Ich fand auch die kleine Schwärmerei von der Hauptfigur mit dem Oberschüler wirklich süß, „Schau dir meine Finger an“. Hach, ich mag solche seltsamen Filme.

Danach musste ich mir „John Wick“ anschauen, einfach weil ich den Trailer schon wirklich ansprechend fand. Viele sprechen sich negativ gegen diesen Film aus, ich verstehe auch warum, die Hauptfigur ist einfach so über… so „imba“. Das ist etwas unrealistisch, so ein Gary Sue. Aber ich fand den Film trotzdem wirklich gut für einen Actionfilm. Ich habe den Soundtrack geliebt. Der Film war irgendwie… befriedigend. Also ich fand Keanu Reeves toll. „You dip so much as a pinky into this pond, you may find something drags you back to its depths.“

„Wild“ sah ich mir eigentlich nur an, weil ich gehört habe, dass er für einen Oscar nominiert war. Ohman, der war wirklich genial. Ich finde es schön, wie die Geschichte erst nach und nach aufgerollt wird und man so gar nicht alles von Anfang an weiß. Reese Witherspoon war unglaublich gut, ich glaube der beste Film, den ich je von ihr gesehen habe (außer Election).

Danach kam ein Film mit Marion Cotillard, die ich seit La vie en rose wirklich gern mag. Sie hatte auch einen Film, in dem sie ihre Beine verlor, da war sie auch wirklich gut. Ahja, dieser Film hieß übrigens „The Immigrant“. Ich muss sagen, dass ich diesen Film bestimmt nicht gemocht hätte, wenn sie andere Schauspieler genommen hätten. Ich glaube ich mochte ihn nur, weil er mit Cotillard, Phoenix und Renner besetzt war. Unglaublich gute Schauspieler. Ich mochte diese besitzergreifende, selbstzerstörerische Art von Phoenix. Und Renner… ich liebe Jeremy Renner. Ich weiß nicht warum, aber ich finde er ist so ein extrem attraktiver, charismatischer Charakter (sogar mit Kajal). Demnach war ich nach der Szene im Treppenhaus etwas… abgetan von dem Film. Aber ja, den Film an sich fand ich nicht so fabulös, weil er eigentlich nur die Botschaft „Du musst nur schön aussehen und sonst keinerlei Talente besitzen, dann regelt sich schon alles für dich“ übermittelt. Ich war eigentlich nur von diesen drei Schauspielern und ihren Rollen angetan, das wars aber auch schon.

Dann sah ich noch „Julia“, worüber ich ja schon eine Einzelreview geschrieben habe, weil ich den Film so interessant fand.

Und damit es nicht zu lang wird, noch ein Film mit Kristen Stewart. „Willkommen bei den Rileys“. Ich denke wirklich, dass Stewart eine gute Schauspielerin ist, aber sie ist nicht wandelbar. Also in Filmen, in denen sie das verbrauchte, drogenabhängige Rebelmädchen spielt ist sie meiner Meinung nach immer wirklich grandios, wie in „Runaways“. Aber in der Reihe Twilight, wo sie eben ein „normales“ Mädchen spielen sollte, hat sie leider komplett versagt, weil das einfach nicht ihr Stil ist und sie die Rolle nur angenommen hat, um eben einen Durchbruch zu erzielen. Darum fand ich sie bei Willkommen bei den Rileys auch wieder richtig gut, weil sie eben gut darin ist eine kleine verlorene Prostituierte zu spielen. Das soll jetzt nicht beleidigend gemeint sein. Ich denke auch andere Schauspieler, wie Kayla Scodelario sind nur in einer gewissen Rolle gut (Bei Kayla ist es das mysteriöse, halbdepressive Mädchen). Darum fand ich den Film an sich ganz gut, aber nicht wirklich großartig, er war ganz nett.IMMIGRANT-articleLarge

Advertisements

Liebe, Schwäche

Unbenannt876z807071„Julia“, ein Film aus dem Jahre 2014. Seit ich den Trailer gesehen habe wollte ich ihn umbedingt sehen. Nun tat ich das endlich und ich muss sagen, dass es nicht der beste Film überhaupt war, aber er ist trotzdem einen Eintrag wert. Ich liebe die Anfangssequenz. Wenn ich sowas in Filmen sehe, einfache Momentaufnahmen mit interessanter Musik hinterlegt, bin ich schon hin und weg. Danach wurde es eher seltsam und erinnerte mich sehr an „I spit on your grave“.

Ich muss sagen der Film hat viele Schwächen, vor allem storymäßig aber auch die Dialoge sind nicht so prickelnd. Was mir ausnehmend gut gefallen hat waren drei wesentliche Punkte. Kameraführung, Soundtrack und ein Nebenchara. Die Kameraführung und die Farbgebung fand ich richtig gut, sie war nicht unglaublich genial, aber doch ein großer Pluspunkt. Sehr genial fand ich dafür den Soundtrack, durch diesen Film habe ich die, bisher eher unbekannte Band, Vuvuvultures entdeckt. Ich glaube im Film kommen drei Lieder von ihnen vor und ich bin von der Band absolut begeistert. Leider kann man weder eine Wikiseite noch Lyrics von ihnen finden. Ich habe mir schon ihr Album bestellt, weil ich denke, dass diese Band es absolut wert ist. Ich werde auch am Ende des Eintrages ein Youtubevideo mit Musik von ihnen posten, damit, wer Interesse hat, mal reinhören kann.

Ein weiterer ausschlaggebender Punkt warum mir der Film so gut gefiel war Sadie.Unbenannt8967976782Nach diesem Film habe ich das Bedürfnis mir lilanen Lippenstift zu kaufen. Ich bin von ihrem Charakter fasziniert, auch wenn man leider nicht wirklich viel über sie erfährt. Dazu ist die Story wohl zu schwach. Ich liebe ihre Gestik, Mimik, ihren ganzen Look. Wie sie sich die Oberlippe ableckt, wenn sie aus einer Bierflasche trinkt, ihre fingerlosen Handschuhe, wie sie anmutig das Kinn hebt und selbst mit minimalen Bewegungen Eindruck verschafft.

Die Geschichte an sich war aber ziemlich unschlüssig, meiner Meinung nach. Die Frage nach dem „Warum das alles überhaupt?“ wird nicht wirklich gelöst. Das was sie machen ergibt für mich keinen wirklichen Sinn, ich erkenne das Schema nicht. Die Hauptfigur Julia hat mich nicht wirklich beeindruckt, ich denke sie ist sehr austauschbar, sie hinterlässt keinen Eindruck.Unbenannt98789772Der Film an sich ist kein Meisterwerk, aber wegen meiner drei Pluspunkte wollte ich ihn trotzdem mal erwähnt haben.