Movies of the Week 02

Wohl eher der letzten Wochen, wobei ich gerade gar nicht zeitlich einordnen kann, wann ich zuletzt über Filme geschrieben habe. Es beginn mal wieder mit Olivia Wilde. Ich bin total besessen von der Schönheit dieser Frau. Wie kann man nur so schön sein. „Drinking Buddies“ hieß der Film, der 2013 erschien. Als ich den Trailer gesehen habe, hatte ich eigentlich keine Erwartungen an den Film, ich wollte nur Olivia Wilde sehen. So abschließend muss ich aber sagen, dass ich den Film schon verdammt genial fand. Obwohl ja eigentlich nicht wirklich etwas weltbewegendes passiert. Es ist eher so ein Slice of Life. Aber die Chemie zwischen den Schauspielern, die Dialoge, die Gefühle. Es war wirklich ein richtig guter Film. Auch dieser Punkt ab dem man dann merkt, dass sich etwas ändert (will ja nicht spoilern). Werde ihn mir aber nochmal ansehen bevor ich entscheide ob er wirklich so genial ist. Ja, ich bin wählerisch bei meiner Filmliste~

Darauf folgte ein Horrorfilm, den mir eine Freundin „aufgezwungen“ hat, dabei mag ich ja Horrorfilme, sie haben eben nur die Eigenschaft mich zu enttäuschen, ewig her, seit ich mal einen guten gesehen habe. „Grace“ hieß der Film, der dieses Jahr erschien. Es geht um die gleichnamige Protagonistin und das interessante an diesem Film ist, dass man alles aus ihrer Perspektive sieht. Erinnert an bisschen an ein Videospiel-Format. Fand ich aber eigentlich echt gut, so zur Abwechslung. Gut war an diesem Film jedoch nur die erste Hälfte bzw der Anfang, danach wurde er leider immer schlechter und auch das Ende gefiel mir nicht. Wenn wir schon von schlechten Horrorfilmen reden folgte darauf ein asiatischer Horrorfilm. „Destination Hell Horror“ (welch beeindruckender Titel…) erschien 2006. Falls euch der Originaltitel interessiert: Eoh-neu-nal-gap-ja-gi D-Day. Fand ich eigentlich echt interessant, so das Umfeld und die Idee des Films fand ich gut. Gruselig war es jetzt nicht wirklich, eher enttäuschend, wenn man auf einen Horrorfilm gefasst ist, aber ich fand die Charaktere gut.

Dann kam ein Klassiker, den ich mir schon ewig mal ansehen wollte. Tim Burtons „Beetlejuice“ aus dem Jahre 1988. Eigentlich war er schon gut und da er ja auch ziemlich alt ist kann man jetzt auch nicht über die Effekte meckern, aber mitgerissen hat er mich nicht wirklich. Er war alles in allem ganz nett, aber ich hätte irgendwie mehr erwartet.

Bei „Dirty Girl“ (2010) handelt es sich mal nicht um einen Porno, sondern um eine Dramakomödie. Der Trailer hat mich irgendwie gereizt, weil die Protagonistin so „who the hell cares“ ausgesehen hat. Am Ende war es aber doch zu… vorhersehbar? langweilig? Er frisst Zeit aber wirklich empfehlen würde ich ihn nicht. Noch ein Film aus dem Jahre 2010 ist „Daydream Nation“, da hat mich ebenfalls der Trailer gereizt und die Rolle der Protagonistin. Diese einzelgängerische, weltfeindliche Einstellung finde ich bei Filmfiguren immer interessant. Der Film an sich war eigentlich ganz in Ordnung. Der Professor der Protagonistin hat mich eindeutig zu sehr an den Sandmann erinnert… also viel zu sehr… das war zum Ende hin schon verstörend. Sonst an sich ein ganz guter Film, aber jetzt auch kein Highlight.

Dann ging es weiter mit Jennifer Aniston, bei ihren Filmen habe ich eigentlich nie Ansprüche, sie sollen nur Zeit fressen und mich irgendwie ablenken. „The Good Girl“ (2002) war überraschend tiefgründig und eigentlich echt gut, da man diese Entwicklung der Hauptfigur gut nachvollziehen kann. Wer Donnie Darko mochte kann hier Jake Gyllenhaal in einer sehr ähnlichen Rolle sehen, was auch recht interessant war.

Daraufhin folgte „Life happens“ (2011), den ich mir eigentlich nur wegen Krysten Ritter angesehen habe, die ich schon seit „Ehe ist…“ irgendwie interessant fand. Der Film war ganz in Ordnung, aber wieder eher ein Zeitvertreib und nichts weltbewegendes. Dann sah ich die Verfilmung des Buches „Princess Bride“, welches 1987 verfilmt wurde. Ich finde es war eine gute Verfilmung. Schade fand ich, dass am Anfang nicht rüberkommt, wie zickig/bitchig/arrogant(?!) Buttercup eigentlich ist/war, trotzdem wurde eigentlich alles ganz gut umgesetzt. Oh, wie ich mich gefreut habe, als ich Peter Falk sah, da schlägt mein nostalgisches Herz höher und ich fühle mich hundert Jahre alt. Sie haben auch wirklich viele Zitate aus dem Buch verwendet, was ich grandios fand. Jedoch kommt der Film viel lustiger rüber als das Buch, da ich finde, dass man im Buch viel mehr mitfiebert und mitleidet, wobei im Film alles eher eine Farce ist.

Nun zu den beiden letzten Filmen. Zuerst ein Film mit dem jungen Richard Gere „Breathless“ (1983). Ich liebe Richard Gere, egal ob jung oder alt. Der Film war eigentlich wirklich nicht schlecht, ich mochte den Soundtrack und Gere war genial, aber die weibliche Figur neben ihm…. ich weiß nicht ob das nur im Original so ist und ich mir lieber die deutsche Version hätte ansehen sollen, aber jedes Mal wenn diese Frau gesprochen hat, klang es als ob sie ein emotionsloses Stück Brot wäre. Auch diese französische Akzent klang irgendwie falsch und lasch, wobei sie ja tatsächlich Französin ist. Meine Freunde und ich mussten sie wirklich jedes Mal nachmachen, wenn sie geredet hat, weil es einfach furchtbar klang. Ja, aber sonst war der Film gut.

Und nun zum letzten Film. „If I stay“ mit meiner favorisierten Chloe Grace Moretz. Wie lange habe ich mich auf diesen Film gefreut und er war wirklich gut. Sogar so ein Stein, wie ich, kann bei sowas weinen. Als der Großvater bei ihr war… und… ohman. Ich kann Männer wirklich nicht weinen sehen. Aber ja, es war ein guter Film, hat mich etwas an The lovely bones erinnert nur ohne… action. Aber an sich war er gut. Traurig, aber durchaus gut.

Ich hoffe meine Kommentare klingen nicht zu lasch, ich versuche wirklich nicht zu spoilern oder sonst irgendwie etwas vorweg zu nehmen. Doch in meiner gottgleichen Vorstellung genügt ein großzügiges „gut“ von mir, um einen Film zu empfehlen und alles andere ist eure Zeit nicht wert, außer ihr wollt sie gezielt verschwenden.

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