Geschützt: He hit me and it felt like a kiss

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In dir drin ist es viel zu laut

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„How I Live Now“ erschien 2013 und ist ein Drama, in dem meine hassgeliebte Saoirse Ronan (Toller Name, aber die Aussprache kriege ich selbst jetzt nicht hin. Soasha oder so) die Hauptrolle übernimmt. Eigentlich hasse ich sie ja nicht, kein Stück, ich denke sie ist eine unglaublich gute Schauspielerin, aber ich kann ihr ihre unglaublich gute Rolle in Abbitte einfach nicht verzeihen. Sie hat es wunderbar gespielt, aber dieses intensive Charakter hat irgendetwas in mir zerstört und ich kann es ihr nicht vergeben.

„How I Live Now“ basiert auf einem Roman, was ich auch jetzt erst herausgefunden habe, ich denke wenn mir der Film schon so gut gefallen hat, wird es keine schlechte Idee sein irgendwann auch das Buch zu lesen.

Schon die ersten Szenen des Films haben mir verraten, dass er mir so oder so unglaublich gut gefallen wird. Ich mag es wenn auf so viele kleine Details geachtet wird, die Kamerawinkel geschickt eingesetzt werden, wenn jede Szene ein Gemälde hätte sein können. Eindeutig eine tolle Umsetzung, die Filmmusik ist ebenfalls gut abgestimmt.

Ich sage in meinem Reviews irgendwie nie genau worum es geht, ich denke meine Reviews sind sowieso eher für die Menschen, die den Film schon gesehen haben und so nur eine Art „Abschluss“ in anderen Gedanken suchen, denn ich schreibe nur über die kleinen Dinge, über das zwischen den Zeilen, was nur der versteht, der auch die Zeilen gesehen hat.

Der Film ist sehr zart, was man am Anfang gar nicht erwartet. Er ist unglaublich einfühlsam. Die Charaktere machen dir das Herz schwer, weil sie so herrlich einzigartig und nicht aufgesetzt wirken. Alles ist so echt und es zieht dich mit.Bild

Du tauchst in Daisy ein und erlebst, wie sie in diese neue Welt gezogen wird, in diese Welt, die frei von Oberflächlichkeit und Nichtigkeit ist. Viele Szenen lösten in mir ein nostalgisches Gefühl aus, weil sie das Gefühl der Kindheit perfekt wiedergeben, diese Unbeschwertheit, das habe ich in einem Film noch nie so gut umgesetzt gesehen. Darauf folgt dann der krasse Gegensatz, der Krieg. Er wirkt so unglaublich bedrückend, dass man vergisst, dass es nur ein Film ist. Es kommt einem alles so real vor und man denkt sich, das könnte auch uns passieren.

Gegen Ende kam es mir dann ein bisschen zu utopisch vor, aber gut, lassen wir den Film so sein, wie er sein möchte. Es wird einem trotzdem nicht die Perfektion vorgegaukelt.

Das Thema der Essstörung wird ebenfalls angeschnitten, man hört in ihren Gedanken, dass es sie sehr beschäftigt, dass sie Komplexe hat, trotzdem dominiert es nicht den Film, im Gegenteil, es ist so als ob der Film die Essstörung dominiert, er verdrängt sie nicht, sondern kuriert sie, er zeigt die Liebe, die es trotz diesem ganzen Elend gibt.

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Meiner Meinung nach ein wirklich toller, tiefgründiger Film, der mich sehr berührt hat und sich von anderen Dramen, die sich um dieses Thema drehen, eindeutig abhebt.

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Geschützt: Why pretty doesn’t matter anymore

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